Demeter-Kosmetik
Der Qualitätsanspruch beginnt lange vor der fertigen Creme.
Demeter-Kosmetik verbindet zertifizierte Naturkosmetik mit Rohstoffen aus biodynamischer Landwirtschaft. Die Anforderungen beginnen bereits beim landwirtschaftlichen Anbau und beziehen außerdem die Rohstoffqualität, die Rezeptur, die Verarbeitung und die Kennzeichnung des fertigen Kosmetikprodukts ein.
Was ist Demeter-Kosmetik?
Demeter-Kosmetik verbindet hochwertige Naturkosmetik mit den besonders anspruchsvollen Demeter-Richtlinien. Der Qualitätsanspruch beginnt dabei nicht erst bei der fertigen Creme oder dem Serum, sondern bereits beim Anbau der Pflanzen, aus denen viele der wertvollen Rohstoffe stammen.
Für ein Demeter-zertifiziertes Kosmetikprodukt reicht es deshalb nicht aus, einzelne Demeter-Rohstoffe zu verwenden. Entscheidend ist das gesamte Produkt: Die Herkunft und Qualität der landwirtschaftlichen Rohstoffe, die Rezeptur, die zulässigen Hilfs- und Funktionsstoffe sowie die Verarbeitung müssen den geltenden Demeter-Vorgaben entsprechen.
Das Demeter-Zeichen dürfen nur Produkte tragen, die diese Anforderungen erfüllen und unabhängig geprüft wurden. So erhalten Sie Naturkosmetik, deren Qualitätsanspruch sich durch den gesamten Herstellungsprozess zieht – vom biodynamischen Anbau bis zum fertigen Pflegeprodukt.
Warum gelten die Anforderungen von Demeter-Kosmetik als besonders anspruchsvoll?
Demeter betrachtet Kosmetik nicht nur als fertige Creme oder Lotion. Der Standard stellt Anforderungen an den gesamten Weg eines Produkts – von der Herkunft der pflanzlichen Rohstoffe über die Auswahl der Inhaltsstoffe bis hin zur Verarbeitung und Herstellung.
Die Herausforderung besteht darin, innerhalb dieses klar definierten Rahmens eine Rezeptur zu entwickeln, die in Qualität, Hautgefühl, Stabilität und Anwendung überzeugt.
I. Qualität beginnt bei der Herkunft
Biodynamische Rohstoffe bilden das Herzstück der Demeter-Kosmetik.
Doch entscheidend ist nicht nur, welche Rohstoffe eingesetzt werden. Ebenso wichtig ist, wie sorgfältig sie ausgewählt, miteinander kombiniert und zu einer stimmigen Rezeptur verarbeitet werden.
So entsteht aus wertvollen Pflanzenrohstoffen eine Pflege, die nicht nur einem hohen ökologischen Anspruch folgt, sondern auch in Hautgefühl, Stabilität und Anwendung überzeugt.
II. Demeter schaut genauer hin
Natürlicher Ursprung allein reicht nicht aus
Viele kosmetische Inhaltsstoffe stammen ursprünglich aus Pflanzen oder anderen natürlichen Quellen. Auf ihrem Weg zum fertigen Rohstoff werden sie jedoch häufig chemisch oder technisch verarbeitet und dabei teilweise so stark verändert, dass sie den Anforderungen der Demeter-Richtlinien nicht mehr entsprechen.
Demeter bewertet deshalb nicht nur den natürlichen Ursprung eines Rohstoffs, sondern auch den gesamten Verarbeitungsweg. Ziel ist es, die Natürlichkeit und Qualität der eingesetzten Rohstoffe möglichst zu bewahren und eine unnötige Verfremdung zu vermeiden.
III. Jeder Inhaltsstoff erfüllt eine klare Aufgabe
So wenig wie möglich. So viel wie nötig.
Emulgatoren, Tenside oder Konservierungssysteme sind auch in Naturkosmetik unverzichtbar. Sie übernehmen wichtige Aufgaben für Stabilität, Haltbarkeit und Anwendung eines Produkts.
Die Demeter-Richtlinien begrenzen jedoch die Auswahl dieser funktionellen Inhaltsstoffe bewusst auf Stoffe, die den hohen Anforderungen an Natürlichkeit, Herstellung und Qualität entsprechen. Dadurch steht Rezepturentwicklern nicht jede technisch verfügbare Lösung offen – sondern nur eine sorgfältig ausgewählte Auswahl geeigneter Rohstoffe.
Das Ergebnis sind durchdachte Rezepturen, bei denen jeder Inhaltsstoff eine klare Aufgabe erfüllt und bewusst ausgewählt wurde.
IV. Die Qualität soll erhalten bleiben
Schonende Verarbeitung statt maximaler Technisierung.
Bei Demeter endet der Qualitätsanspruch nicht mit der Auswahl der Rohstoffe. Auch ihre Verarbeitung folgt klaren Vorgaben.
Zugelassen sind ausschließlich definierte Herstellungsverfahren, die dazu beitragen, die besondere Qualität der biodynamischen Rohstoffe möglichst zu bewahren. Viele klassische mechanische und biologische Verfahren wie Fermentation, Dampfdestillation oder schonende Extraktion sind ausdrücklich erlaubt, während andere Verfahren ausgeschlossen sind.
So begleitet der Demeter-Qualitätsanspruch den gesamten Weg eines Produkts – von der biodynamischen Landwirtschaft bis zur fertigen Kosmetik.
I. Außergewöhnliche Rohstoffe allein reichen nicht aus
Demeter fördert den Einsatz pflanzlicher Rohstoffe aus Demeter-zertifizierter biodynamischer Landwirtschaft, wo diese verfügbar und für die jeweilige Rezeptur geeignet sind.
Doch selbst außergewöhnliche Rohstoffe ergeben noch keine außergewöhnliche Naturkosmetik. Erst wenn sie zu einer ausgewogenen und funktionierenden Rezeptur kombiniert werden, entsteht ein hochwertiges Pflegeprodukt.
II. Nicht jeder natürliche Stoff passt zum Demeter-Standard
Viele kosmetische Rohstoffe haben zwar ihren Ursprung in der Natur, werden jedoch durch aufwendige chemische oder technische Verfahren so verändert, dass sie nicht mehr den Anforderungen des Demeter-Standards entsprechen
Deshalb fragt Demeter nicht nur: Ist dieser Rohstoff natürlichen Ursprungs? Sondern auch: Entspricht seine Herstellung den Grundsätzen des Demeter-Standards?
III. Jeder Inhaltsstoff braucht einen guten Grund
Emulgatoren, Tenside, Verdickungsmittel oder Konservierungssysteme erfüllen wichtige Aufgaben in einer Rezeptur.
Der Demeter-Standard verfolgt dabei einen klaren Grundsatz: So wenig wie möglich. So viel wie nötig.
Nicht jeder verfügbare Stoff wird zugelassen. Jeder Inhaltsstoff muss einen nachvollziehbaren technologischen Zweck erfüllen und mit den Demeter-Richtlinien vereinbar sein. Das führt zu bewusst reduzierten, durchdachten Rezepturen statt zu einer möglichst großen Auswahl an Inhaltsstoffen.
IV. Auch die Herstellung gehört zum Qualitätsanspruch
Die Anforderungen enden nicht mit der fertigen Rezeptur.
Auch zahlreiche Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren sind im Demeter-Standard geregelt. Ziel ist es, die Qualität der eingesetzten Rohstoffe zu bewahren und sie möglichst schonend zu verarbeiten.
Damit begleitet der Qualitätsanspruch den gesamten Weg eines Produkts – vom Anbau der Pflanzen bis zur fertigen Kosmetik.
Das macht Demeter-Kosmetik besonders
Die eigentliche Besonderheit des Demeter-Standards liegt nicht in einer einzelnen Vorschrift, sondern im Zusammenspiel aller Anforderungen.
Außergewöhnliche pflanzliche Rohstoffe, klar definierte Vorgaben für zulässige Inhaltsstoffe sowie Anforderungen an Verarbeitung und Herstellung bilden gemeinsam den Rahmen.
Innerhalb dieses Rahmens entsteht die eigentliche Entwicklungsleistung: eine Rezeptur zu schaffen, die in Qualität, Hautgefühl, Stabilität und Anwendung überzeugt.
Genau dieses Zusammenspiel macht Demeter-Kosmetik zu einem der anspruchsvollsten Standards für Naturkosmetik.
Quellen: Demeter e. V. – Richtlinien · Demeter International – Standards
Warum gelten die Anforderungen von Demeter-Kosmetik als besonders anspruchsvoll?
Demeter betrachtet Kosmetik nicht nur als fertige Creme oder Lotion. Der Standard stellt Anforderungen an den gesamten Weg eines Produkts – von der Herkunft der pflanzlichen Rohstoffe über die Auswahl der Inhaltsstoffe bis hin zur Verarbeitung und Herstellung.
Die Herausforderung besteht darin, innerhalb dieses klar definierten Rahmens eine Rezeptur zu entwickeln, die in Qualität, Hautgefühl, Stabilität und Anwendung überzeugt.
1. Außergewöhnliche Rohstoffe allein reichen nicht aus
Demeter fördert den Einsatz pflanzlicher Rohstoffe aus Demeter-zertifizierter biodynamischer Landwirtschaft, wo diese verfügbar und für die jeweilige Rezeptur geeignet sind.
Doch selbst außergewöhnliche Rohstoffe ergeben noch keine außergewöhnliche Naturkosmetik. Erst wenn sie zu einer ausgewogenen und funktionierenden Rezeptur kombiniert werden, entsteht ein hochwertiges Pflegeprodukt.
2. Nicht jeder natürliche Stoff passt zum Demeter-Standard
Viele kosmetische Rohstoffe haben zwar ihren Ursprung in der Natur, werden jedoch durch aufwendige chemische oder technische Verfahren so verändert, dass sie nicht mehr den Anforderungen des Demeter-Standards entsprechen.
Deshalb fragt Demeter nicht nur:
Ist dieser Rohstoff natürlichen Ursprungs?
Sondern auch:
Entspricht seine Herstellung den Grundsätzen des Demeter-Standards?
Dadurch stehen Entwicklern bewusst weniger Funktions- und Hilfsstoffe zur Verfügung als technisch denkbar wären. Jede Rezeptur muss innerhalb dieses Rahmens entwickelt werden.
3. Jeder Inhaltsstoff braucht einen guten Grund
Emulgatoren, Tenside, Verdickungsmittel oder Konservierungssysteme erfüllen wichtige Aufgaben in einer Rezeptur.
Der Demeter-Standard verfolgt dabei einen klaren Grundsatz:
So wenig wie möglich. So viel wie nötig.
Nicht jeder verfügbare Stoff wird zugelassen. Jeder Inhaltsstoff muss einen nachvollziehbaren technologischen Zweck erfüllen und mit den Demeter-Richtlinien vereinbar sein.
Das führt zu bewusst reduzierten, durchdachten Rezepturen statt zu einer möglichst großen Auswahl an Inhaltsstoffen.
4. Auch die Herstellung gehört zum Qualitätsanspruch
Die Anforderungen enden nicht mit der fertigen Rezeptur.
Auch zahlreiche Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren sind im Demeter-Standard geregelt. Ziel ist es, die Qualität der eingesetzten Rohstoffe zu bewahren und sie möglichst schonend zu verarbeiten.
Damit begleitet der Qualitätsanspruch den gesamten Weg eines Produkts – vom Anbau der Pflanzen bis zur fertigen Kosmetik.
Das macht Demeter-Kosmetik besonders
Die eigentliche Besonderheit des Demeter-Standards liegt nicht in einer einzelnen Vorschrift, sondern im Zusammenspiel aller Anforderungen.
Außergewöhnliche pflanzliche Rohstoffe, klar definierte Vorgaben für zulässige Inhaltsstoffe sowie Anforderungen an Verarbeitung und Herstellung bilden gemeinsam den Rahmen. Innerhalb dieses Rahmens entsteht die eigentliche Entwicklungsleistung: eine Rezeptur zu schaffen, die in Qualität, Hautgefühl, Stabilität und Anwendung überzeugt.
Genau dieses Zusammenspiel macht Demeter-Kosmetik zu einem der anspruchsvollsten Standards für Naturkosmetik.
Quellen: Demeter e. V. – Richtlinien · Demeter International – Standards
Was ist in Demeter-Kosmetik nicht zugelassen?
Demeter fragt nicht zuerst, was ausgeschlossen werden soll. Der Standard definiert zunächst, welche Rohstoffe, Hilfsstoffe und Herstellungsverfahren zu einer Naturkosmetik nach biodynamischen Grundsätzen passen. Daraus ergibt sich automatisch, welche Stoffe und Verfahren keinen Platz im Demeter-Standard haben.
Dieses positive Qualitätsverständnis ist typisch für Demeter: Im Mittelpunkt steht nicht das Vermeiden möglichst vieler Stoffe, sondern die bewusste Auswahl derjenigen Inhaltsstoffe und Verfahren, die den Richtlinien entsprechen.
Selbstverständlich schließt der Demeter-Standard dabei auch bestimmte Stoffgruppen und Verfahren ausdrücklich aus. Dazu gehören unter anderem:
- Mineralöle und daraus hergestellte Rohstoffe
- gentechnisch veränderte Rohstoffe
- ionisierte Bestrahlung
- radioaktive Bestrahlung
- Begasung
Was müssen Rohstoffe stattdessen erfüllen?
Damit ein Rohstoff in einer Demeter-Kosmetik eingesetzt werden kann, reicht sein natürlicher Ursprung allein nicht aus. Je nach Rohstoff gelten unter anderem Anforderungen an:
✓ seine Herkunft – pflanzliche Rohstoffe sollen, wo verfügbar und für die Rezeptur geeignet, aus Demeter-zertifizierter biodynamischer Landwirtschaft stammen.
✓ seine Herstellung – Gewinnungs- und Verarbeitungsverfahren müssen mit den Demeter-Richtlinien vereinbar sein.
✓ seinen technologischen Zweck – Funktions- und Hilfsstoffe dürfen nur eingesetzt werden, wenn sie für das Produkt erforderlich sind.
✓ seine Zulässigkeit – Der Rohstoff muss in den Demeter-Positivlisten beziehungsweise den geltenden Richtlinien vorgesehen sein.
Der Maßstab lautet deshalb nicht: „Hat dieser Stoff ursprünglich einmal einen natürlichen Ursprung?"
Sondern: „Entspricht dieser Rohstoff in seiner Herkunft, Herstellung und Funktion den Anforderungen des Demeter-Standards?"
Was ist in Demeter-Kosmetik nicht zugelassen?
Demeter fragt nicht zuerst, was ausgeschlossen werden soll. Der Standard definiert zunächst, welche Rohstoffe, Hilfsstoffe und Herstellungsverfahren zu einer Naturkosmetik nach biodynamischen Grundsätzen passen. Daraus ergibt sich automatisch, welche Stoffe und Verfahren keinen Platz im Demeter-Standard haben.
Dieses positive Qualitätsverständnis ist typisch für Demeter: Im Mittelpunkt steht nicht das Vermeiden möglichst vieler Stoffe, sondern die bewusste Auswahl derjenigen Inhaltsstoffe und Verfahren, die den Richtlinien entsprechen.
Selbstverständlich schließt der Demeter-Standard dabei auch bestimmte Stoffgruppen und Verfahren ausdrücklich aus. Dazu gehören unter anderem:
- Mineralöle und daraus hergestellte Rohstoffe
- gentechnisch veränderte Rohstoffe
- ionisierte Bestrahlung
- radioaktive Bestrahlung
- Begasung
Was müssen Rohstoffe stattdessen erfüllen?
Damit ein Rohstoff in einer Demeter-Kosmetik eingesetzt werden kann, reicht sein natürlicher Ursprung allein nicht aus. Je nach Rohstoff gelten unter anderem Anforderungen an:
✓ seine Herkunft – pflanzliche Rohstoffe sollen, wo verfügbar und für die Rezeptur geeignet, aus Demeter-zertifizierter biodynamischer Landwirtschaft stammen.
✓ seine Herstellung – Gewinnungs- und Verarbeitungsverfahren müssen mit den Demeter-Richtlinien vereinbar sein.
✓ seinen technologischen Zweck – Funktions- und Hilfsstoffe dürfen nur eingesetzt werden, wenn sie für das Produkt erforderlich sind.
✓ seine Zulässigkeit – Der Rohstoff muss in den Demeter-Positivlisten beziehungsweise den geltenden Richtlinien vorgesehen sein.
Der Maßstab lautet deshalb nicht: „Hat dieser Stoff ursprünglich einmal einen natürlichen Ursprung?"
Sondern: „Entspricht dieser Rohstoff in seiner Herkunft, Herstellung und Funktion den Anforderungen des Demeter-Standards?"
💡 Wussten Sie schon?
Eine Creme mit einem Demeter-Rohstoff ist noch keine Demeter-Kosmetik. Erst wenn das gesamte Produkt die Demeter-Richtlinien erfüllt, darf es das Demeter-Zeichen tragen.
Was bedeutet „biodynamisch“ bei Kosmetik?
„Biodynamisch“ bedeutet bei Kosmetik, dass bestimmte pflanzliche Rohstoffe aus Demeter-zertifizierter biodynamischer Landwirtschaft stammen. Dazu können beispielsweise Pflanzenöle, Kräuter, Blüten oder Pflanzenextrakte gehören.
Die biodynamische Herkunft ist ein Qualitätsmerkmal der Rohstoffe und Teil der Demeter-Zertifizierung.
Bei einem Demeter-zertifizierten Kosmetikprodukt wird transparent ausgewiesen, welche Inhaltsstoffe aus biodynamischem Demeter-Anbau stammen. So ist für Verbraucher nachvollziehbar, welche pflanzlichen Rohstoffe diese besondere Herkunft haben.
Unterschiedliche Schwerpunkte – der Demeter-Ansatz
Anerkannte Naturkosmetikstandards stellen bereits umfangreiche Anforderungen an Inhaltsstoffe und Herstellung. Demeter baut darauf auf und verfolgt in ausgewählten Bereichen einen besonders weitreichenden und bewusst begrenzenden Ansatz.
Naturkosmetikstandards allgemein
Naturkosmetikstandards können unter anderem:
Der Demeter-Ansatz
Demeter ergänzt diese Anforderungen durch einen besonders konsequenten Qualitätsanspruch:
Bei Demeter steht nicht die größtmögliche Auswahl zulässiger Stoffe im Mittelpunkt, sondern die bewusste Beschränkung auf das, was für eine geeignete Rezeptur erforderlich ist.
Demeter, Naturkosmetik oder Bio-Kosmetik – wo liegen die Unterschiede?
Sie möchten noch tiefer in das Thema einsteigen? In unserem ausführlichen Ratgeber erklären wir die Unterschiede zwischen Demeter-Kosmetik, Naturkosmetik und Bio-Kosmetik – verständlich, neutral und anhand konkreter Beispiele.
→ Zum ausführlichen VergleichWarum setzt Provida Organics auf Demeter-Kosmetik?
Weil Demeter unsere Vorstellung von Naturkosmetik am besten widerspiegelt.
Demeter betrachtet Kosmetik als das Ergebnis eines verantwortungsvollen Umgangs mit natürlichen Rohstoffen – von ihrer Herkunft über ihre Verarbeitung bis zur fertigen Rezeptur. Die klar definierten Richtlinien und der ganzheitliche Qualitätsanspruch passen zu unserer Überzeugung, Naturkosmetik mit Sorgfalt, Transparenz und Respekt vor der Natur zu entwickeln.
Deshalb entwickeln wir ausgewählte Produkte nach dem Demeter-Standard und setzen, wo immer es sinnvoll und möglich ist, auf Rohstoffe aus biodynamischer Landwirtschaft. Nicht, weil wir es müssen, sondern weil wir von diesem Ansatz überzeugt sind.
Demeter ist für uns kein Marketingversprechen, sondern Ausdruck unserer Werte – und ein Qualitätsverständnis, das wir mit jedem zertifizierten Produkt leben.
Warum verwendet Provida Organics biodynamische Rohstoffe?
Weil für uns die Qualität eines Pflegeprodukts bereits bei seinen pflanzlichen Rohstoffen beginnt.
Biodynamische Rohstoffe stammen aus Demeter-zertifizierter Landwirtschaft, in der natürliche Kreisläufe, Bodenfruchtbarkeit und ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur im Mittelpunkt stehen. Dieser ganzheitliche Ansatz entspricht unserem Verständnis von Naturkosmetik und den Werten, für die Provida Organics seit vielen Jahren steht.
Jeder pflanzliche Rohstoff bringt dabei seine eigenen Eigenschaften mit. Herkunft, Pflanzenart, Erntezeitpunkt und Verarbeitung beeinflussen ebenso seine Qualität wie seine Eignung für eine bestimmte Rezeptur. Deshalb wählen wir Öle, Pflanzenextrakte, Wachse und weitere natürliche Inhaltsstoffe für jedes Produkt sorgfältig und individuell aus. Jeder Inhaltsstoff muss sowohl unseren Qualitätsansprüchen als auch den Anforderungen der jeweiligen Rezeptur gerecht werden.
Biodynamische Rohstoffe sind für uns mehr als ein Bestandteil einer Rezeptur – sie spiegeln die Werte wider, nach denen wir Naturkosmetik entwickeln. Unser Ziel ist es, Produkte zu schaffen, bei denen die Auswahl der Rohstoffe genauso viel Aufmerksamkeit erhält wie die Entwicklung der fertigen Rezeptur.
Demeter-Kosmetik von Provida entdecken
Inhalt: 0.03 Liter (931,67 € / 1 Liter)
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Woran erkenne ich Demeter-Kosmetik?
Echte Demeter-Kosmetik erkennen Sie am Demeter-Zeichen auf dem jeweiligen Produkt. Nur Kosmetikprodukte, die die Anforderungen der Demeter-Richtlinien erfüllen und entsprechend zertifiziert wurden, dürfen dieses Zeichen tragen.
Beim Kauf lohnt sich außerdem ein kurzer Blick auf die Produktinformationen:
- Demeter-Logo auf dem Produkt: Das Demeter-Zeichen sollte auf der Verpackung des konkreten Produkts abgebildet sein.
- Produktbeschreibung: Die Beschreibung sollte klar benennen, ob das Produkt Demeter-zertifiziert ist oder ob es einzelne Rohstoffe aus Demeter-Anbau enthält.
- Zertifizierungsangabe: Achten Sie auf Angaben, die sich eindeutig auf das konkrete Produkt beziehen.
- Transparente Zutatenkennzeichnung: Bei Demeter-zertifizierter Kosmetik wird nachvollziehbar ausgewiesen, welche pflanzlichen Inhaltsstoffe aus Demeter-zertifiziertem biodynamischem Anbau stammen.
Wenn eine Produktinformation von „Rohstoffen aus Demeter-Anbau“ spricht, bedeutet das nicht automatisch, dass das gesamte kosmetische Endprodukt Demeter-zertifiziert ist. Eine eindeutige Kennzeichnung auf dem Produkt schafft Klarheit.
Quellen: Demeter e. V. – Richtlinien · Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 über kosmetische Mittel
Häufige Fragen zu Demeter-Kosmetik
Nein. Ein Produkt kann einzelne Rohstoffe aus Demeter-zertifiziertem Anbau enthalten, ohne selbst als Demeter-Produkt zertifiziert und gekennzeichnet zu sein. Ein Demeter-zertifiziertes Kosmetikprodukt erkennen Sie an der entsprechenden Demeter-Kennzeichnung auf dem konkreten Produkt.
Quelle: Demeter e. V. – Richtlinien
Nein. Die Demeter-Kennzeichnung gilt ausschließlich für die Produkte, die die entsprechenden Anforderungen erfüllen und als Demeter-Produkt gekennzeichnet sind. Bitte beachten Sie die Angaben auf der jeweiligen Verpackung und Produktseite.
Die Demeter-Kennzeichnung finden Sie auf den jeweiligen Produktverpackungen und auf den Produktseiten im Provida-Online-Shop. Nutzen Sie die Produktfilter oder suchen Sie nach dem Hinweis „Demeter-zertifiziert“, um entsprechend gekennzeichnete Produkte zu finden.
Demeter-Kosmetik ist – abhängig von Marke und Produkt – unter anderem bei Kosmetiker:innen, im Biofachhandel, Naturkosthandel, in ausgewählten Fachgeschäften und Online-Shops erhältlich. Bei Provida Organics finden Sie entsprechend gekennzeichnete Produkte im Online-Shop sowie bei ausgewählten Kosmetiker:innen und Handelspartnern.
Quelle: Demeter e. V. – Demeter kaufen
Bewusst auswählen. Transparent erkennen.
Demeter-Kosmetik verbindet eine bewusst begrenzte Auswahl zulässiger Stoffe mit Anforderungen an Verarbeitung, Zertifizierung und – wo verfügbar – biodynamische Rohstoffherkunft.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Quellen dienen der Einordnung von Demeter, biodynamischer Landwirtschaft, Zertifizierung und kosmetischen Werbeaussagen. Bei Angaben zu einzelnen Produkten sind zusätzlich die jeweiligen Produktunterlagen, Kennzeichnungen und Zertifikate maßgeblich.
- Demeter e. V.: Demeter-Richtlinien . Informationen zu Richtlinien für biodynamische Erzeugung, Verarbeitung und Kennzeichnung. Abgerufen am 20. Juli 2026.
- Demeter International: Standards . Internationale Informationen zu Demeter-Standards und Verarbeitungsanforderungen. Abgerufen am 20. Juli 2026.
- Demeter International: Principle Standard . Principle Standard - Cosmetics. Abgerufen am 20. Juli 2026.
- Demeter e. V.: Unterschied Bio & Demeter. Was ist der Unterschied zwischen Bio und Demeter?. Abgerufen am 20. Juli 2026.
- Europäische Union: Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 über kosmetische Mittel . Rechtliche Grundlage für kosmetische Mittel in der Europäischen Union. Abgerufen am 20. Juli 2026.
- Europäische Union: Verordnung (EU) Nr. 655/2013 zur Festlegung gemeinsamer Kriterien für Werbeaussagen im Zusammenhang mit kosmetischen Mitteln . Kriterien für die Begründung kosmetischer Werbeaussagen. Abgerufen am 20. Juli 2026.
- Demeter e. V.: Demeter kaufen. Informationen zu Bezugsquellen für Demeter-Produkte. Abgerufen am 20. Juli 2026.